Clemens Weigel (Cello)

Der Cellist Clemens Weigel gehört dem Ensemble Berlin seit dessen Gründung an. Er wurde 1968 in Würzburg geboren und war zunächst Jungstudent an der Musikhochschule Trossingen, bevor er 1987 sein Violoncello-Studium bei André Navarra an der Wiener Musikhochschule begann. Nach dessen Tod wechselte er zu Walther Nothas nach München und legte dort 1994 das Meisterklassendiplom ab. Im gleichen Jahr errang er den ersten Preis beim internationalen Musikwettbewerb in Finale Ligure/Italien. Erfahrungen als Orchestermusiker sammelte er früh als Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg und des Bundesjugendorchesters. Seit 1993 ist Clemens Weigel Cellist im Orchester des Münchner Staatstheaters am Gärtnerplatz. Neben solistischen Engagements gehört er dem renommierten Rodin-Quartett an, das seit vielen Jahren in einer eigenen Kammerkonzertreihe in der Münchner Residenz zu hören ist.

Ulrich Wolff (Kontrabass)

Mit Ulrich Wolff am Kontrabass sorgt ein weiteres Gründungsmitglied für das solide Klangfundament des Ensembles Berlin. 1955 in Wuppertal geboren, studierte er in Berlin bei Rainer Zepperitz und kam 1978 zu den Berliner Philharmonikern, damals unter der künstlerischen Leitung von Herbert von Karajan. Von 1980 an war er unter Sergiu Celibidache beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart Solo-Bassist und kehrte 1985 ins Berliner Philharmonische Orchester zurück. 1997 und 1999 war er Mitglied im Orchester der Bayreuther Festspiele. Als Kammermusiker musizierte er unter anderem mit Isaac Stern, Krystian Zimmermann, dem Auryn-Quartett und dem Philharmonia Quartett; im Bereich der Alten Musik mit dem Ensemble Musica Antiqua Köln und Reinhard Goebel. Seit 2005 gibt Ulrich Wolff Meisterkurse an der Gustav Mahler Akademie in Potenza/Italien, die auf Anregung von Claudio Abbado im selben Jahr gegründet wurde.

Ishay Lantner (Klarinette)

Der Klarinettist Ishay Lantner spielte vier Jahre als erster Klarinettist im Israeli Chamber Orchestra, bevor er an die Hochschule für Musik und Theater kam und bei Prof. Johannes Peitz zu studieren. Er war Solo Klarinettist des Ulster orchestras, Irland (Probedienst als 1. Klarinette), des Tel Aviv Soloists Ensembles, und spielte im Israel Philharmonic orchestra, dem Jerusalem Symphony orchestra und der Deutschen Kammerphilharmonie. Zudem war er jahrelang Mitglied des Divan Orchesters, mit dem er unter der Leitung von Daniel Barenboim und Pierre Boulez konzertierte. Auch bei Wettbewerben war Ishay Lantner sehr erfolgreich; er gewann erste Preise, unter anderem beim 'David Weber' Wettbewerb, sowie dem Solo Wettbewerb der Jerusalem Musikakademie und er war Finalist beim 'Madeira international Wettbewerb'. Ishay Lantner wirkte bei Festivals, wie dem Jerusalem international chamber Music Festival, Asian Music Biennale und den Niedersächsischen Musiktagen mit. Dort spielte er zusammen mit Klaus Thunemann, Dale Clevenger, Nobuko Imai, Nicolas Altstaedt und Kathrin Rabus.

Mor Biron (Fagott)

Der 1982 in Israel geborene Fagottist Mor Biron ist seit 2007 Mitglied der Berliner Philharmoniker und seit 2009 Mitglied im Ensemble Berlin. Seine Studienzeit verbrachte er an der Jerusalem Academy for Music and Dance und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Klaus Thunemann sowie Volker Tessmann. Mor Biron sammelte schon vor seiner Berufung zu den Berliner Philharmonikern in anderen Spitzenorchestern Erfahrung. So spielte er unter Claudio Abbado im Gustav MahlerJugendorchester, war Stipendiat der Karajan Akademie, in der Spielzeit 2006/07 Solofagottist im Orquesta Del Palau de Les Arts Reina Sofia in Valencia und seit 2000 Mitglied im West-Eastern-Divan Orchestra unter Daniel Barenboim, der ihn 2005 als Solist einlud mit demselbigen Orchester solistisch zu konzertieren. Mor Biron war außerdem bei zahlreichen Wettbewerben erfolgreich, so gewann er den 1. Preis beim Aviv-Competition in Tel Aviv und war Stipendiat der America-Israel Cultural Foundation. Bei seiner Vielseitigkeit widmete sich Mor schon früh intensiv der Kammermusik und wird so dem Ensemble Berlin durch seine einzigartige Musikalität neue Impulse verleihen.

Christoph Hartmann (Oboe)

Der Oboist Christoph Hartmann, geboren 1965, stammt aus Landsberg am Lech. Seine musikalische Ausbildung begann er als Gaststudent am Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg bei Georg Fischer, setzte später sein Studium bei Günther Passin an der Musikhochschule in München fort und schloss es mit dem Meisterklassendiplom in den Fächern Oboe und Kammermusik ab. Unmittelbar nach dem Studium unterrichtete er selbst an der Münchner Musikhochschule. Seine Laufbahn als Orchestermusiker nahm 1991 als Solo-Oboist bei den Stuttgarter Philharmonikern ihren Anfang – bereits ein Jahr später wurde er als Oboist bei den Berliner Philharmonikern engagiert. Darüber hinaus konzertiert Christoph Hartmann regelmäßig als Solist und lehrt an der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. 1999 rief er gemeinsam mit Orchesterkollegen das Kammermusikfestival „Landsberger Sommermusiken“ ins Leben, das nun zum 17. Male stattfindet.

Andrej Žust (Horn)

Andrej Žust bekam seinen ersten Hornunterricht bei Janez Polanc in seiner Heimatstadt Logatec. Später wechselte er zu Boštjan Lipovšek an die Akademie für Musik und Ballett Ljubljana. Künstlerische Impulse erhielt der junge Hornist von renommierten Musikern wie Hermann Baumann, Frøydis Ree Wekre, Viktor Malisch und Radovan Vlatkovič. Schon während seiner Ausbildung errang er bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben als Solist und Kammermusiker Erste Preise. Im Mai 2004 wurde er als Solo-Hornist in das Orchester der Slowenischen Philharmonie in Ljubljana aufgenommen. Darüber hinaus war Andrej Žust Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und des Pacific Music Festival Orchestra. Als aktiver Kammermusiker gehört er dem Ariart Bläserquintett, den Solisten des Kammerorchesters Ljubljana und dem Trio Triumvirat an. Von Februar 2009 bis Januar 2011 Stipendiat der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker, gehört Andrej Žust seit Beginn der Saison 2011/2012 zur Horngruppe des Orchesters.

Egor Egorkin (Flöte)

Dass Egor Egorkin Flötist wurde, verdankt er seinen Eltern: Weil er als Kind ungewöhnlich oft erkältet war, dachten sie, das Flötenspiel würde seine Lunge stärken. Der in St. Petersburg geborene Musiker, der sein Instrument von Anfang an liebte, erhielt als Sechsjähriger den ersten Flötenunterricht bei Vladimir Uschakow. Von 2004 bis 2010 studierte er am Staatlichen Konservatorium St. Petersburg bei Olga Chernjadjewa. Das Maria-Pawlowna-Stipendium ermöglichte ihm 2006/2007 einen Studienaufenthalt an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar, wo er Schüler von Wally Hase (Flöte) und Benjamin Plag (Piccolo) war. 2010 kehrte er nach Weimar zurück, um seine Ausbildung mit einem Aufbaustudium fortzusetzen

Parallel zu seinem Studium sammelte Egor Egorkin, zweiter Preisträger des Internationalen Theobald-Böhm-Wettbewerbs für Flöte und Altflöte 2011, Erfahrungen im Orchesterspiel, zunächst als Piccoloflötist und 3. Flötist in der Staatskapelle St. Petersburg (2008-2010), später als Substitut im Gewandhaus Orchester (2010-2011) und als Stipendiat der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker, der er von 2011 bis 2013 angehörte. Im September 2013 übernimmt er die lange unbesetzt gebliebene Piccolo-Stelle bei den Berliner Philharmonikern. In seiner Freizeit vereint Egor Egorkin seine Begeisterung für Musik und IT-Technologie, indem er elektronische Musik komponiert.

Angelika Merkle (Klavier)

Angelika Merkle war von ihrem 14. Lebensjahr bis zum Abitur Schülerin von Prof. Hugo Steurer in München und in England. Während dieser Zeit gewann sie u.a.den 1. Preis im Wettbewerb "Mozart für die Jugend" (Augsburg) und war Preisträgerin im Bundeswettbewerb "Jugend musiziert". 1985 begann sie ihr Studium an der Musikhochschule München bei Prof. Klaus Schilde, welches sie mit Auszeichnung abschloss. Als Stipendiatin der "Studienstiftung des Deutschen Volkes" setzte sie ihre Ausbildung bei Prof. Leonard Hokanson in Bloomington fort. Im Fach Liedgestaltung ergänzte sie ihre Studien bei Prof. Helmut Deutsch und Prof. Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin. Sie nahm an mehreren Meisterkursen von Brigitte Fassbaender und Gyorgy Sebok teil.

Angelika Merkle ist Preisträgerin der "Münchener Konzertgesellschaft", der Yehudi Menuhin- Förderung "Live Music Now" sowie der Stiftung "Villa Musica". 1994 gewann sie den 1. Preis im int. Kammermusik-Wettbewerb "Carlo Soliva" und den 1.Preis im renommierten internationalen Wettbewerb "Vittorio Gui" . Internationale Konzerttätigkeit als Kammermusikerin in Europa Amerika und Japan. CD-Einspielungen, Fernsehaufnahmen und Rundfunkmitschnitte. Ihre Aufnahme von Strauss Cello Sonate op. 6 wurde vom amerikanischen Magazin "Fanfare" als beste Einspielung dieser Sonate gepriesen

Nach einem Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater München (1994-2003) ist Angelika Merkle seit Oktober 2003 Professorin für Klavier-Kammermusik und Liedbegleitung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Zusätzlich hat sie seit 1999 einen Lehrauftrag für Klavier-Kammermusik an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. 2006 wird Angelika Merkle Dozentin der Stiftung Villa Musica, seit 2008 ist sie Mitglied der Leitungsgruppe des dt. Kammermusikkurses von "Jugend musiziert. 2014 übernimmt sie die künstlerische Leitung der renommierten Kammermusikreihe "Festeburgkonzerte", ebenfalls in Frankfurt am Main.

Brina Kafol Zust (Flöte)

Brina Kafol Zust bekam ihren ersten Flötenunterricht bei Natasa Hladnik und Matej Grahek in ihrer Heimatstadt Ljubljana. Danach wechselte sie zu Prof. Wolfgang Schulz an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Master studium hat sie bei Prof. Erwin Klambauer in Graz beschlossen. Künstlerische Impulse erhielt sie von renommierten Musikern wie Emmanuel Pahud, Robert Aitken, Gaspar Hoyos, James Galway, und Felix Renggli. Brina hat auch zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen. 

Im 2008 wurde sie als Solo-Flötistin in das Radio Symphonie Orchester aufgenommen. Als Aushilfe hat sie bei verschiedenen Orchestern gespielt, unter anderen bei Berliner Philharmoniker, Slowenische Philharmonie und Radio -Symphonieorchester Wien. 

Als aktive Kammermusikerin gehört sie dem Duo Artemus und dem Bläserquintett Quintologia. 

Sie hat viele solo-Konzerte mit verschiedenen Orchestern gespielt, von Mozart bis zum zeitgenössischen Kompositionen.

Gil Shaked-Agababa (Klarinette)

Die Klarinettistin Gil Shaked-Agababa, begann ihre musikalische Ausbildung in Israel bei Eva Wasserman-Margolis und Richard Lesser. Ihr Diplom und Master Studium absolvierte sie bei Ralph Manno an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und setzt ihre Ausbildung an der Sibelius Akademie in Helsinki bei Harri Mäki fort, wo sie auch ein Praktikum im „Finischen National Oper“ und „Finish Radio Symphony Orchester“ absolvierte.

Im kommende spielzeit wird sie im Philharmonisches Orchester Kiel spielen.

Als Solostin trat sie mit einige Orchestern auf, u.a. mit den „Warschauer Symphonikern“ und dem „Israel Chamber Orchestra“ und die „Klassische Philharmonie Bonn“.

Gil Shaked-Agababa betreibt auch ein aktives Kammermusikleben – sie nahm Radioproduktionen für den WDR Köln und für die Finnische Yle auf und hat in 2013 eine erste CD „Dance Preludes“  mit dem Pianisten Pascal Schweren veröffentlicht.

Sie ist auch Preisträgerin verschiedene Wettbewerbe und Stipendiatin der „Musik Stiftung Köln, der „America-Israel Cultural Foundation“, des „Lions Club“ und der Yehudi Menuhin Organisation „Live Music Now“. Sie spielte ebenfalls mehrere Jahre im „West Eastern Divan Orchestra“ unter Maestro Daniel Barenboim.

Wakana Ono (Viola)

Geboren 1993 in Tokyo, begann sie im Alter von 3 Jahren mit dem Violinspiel, bevor sie mit 15 Jahren zur Viola wechselte.

 

Sie besuchte das Musikgymnasium der Universität für Kunst und Musik Tokyo (Tokyo-Geidai), wo sie bei Kazunori Kawasaki und Nobuko Imai Unterricht hatte.

Seit 2012 studiert sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Prof. Walter Küssner. Ihre Kammermusiklehrer sind Prof. Kolja Blacher, Prof. Stephan Forck und Prof. Jonathan Aner.

Seit Mai 2015 ist sie Akademistin bei der Berliner Philharmoniker.

 

2011 gewann sie den ersten Preis beim internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach, Österreich. 2014 war sie Stipendiat der „Seiji Ozawa International Academy“ und nahm an der „Lucerne Festival Academy“ unter Sir Simon Rattle, Heinz Holliger und Matthias Pintscher teil.

Als Solistin tritt sie in Tokyo, Nagoya, Karuizawa, Bolzano und Berlin auf.

Sie bekamm Stipendium von der Yamaha Music Foundation (2011), der Freunde junger Musiker e.V. in Berlin(2012, 2013), der Amt für Kunst und Kultur von Japan „Förderung für die im Ausland studierenden jungen Künstler“ (2014).

Tilbert Weigel (Viola)

1970 in Ulm an der Donau geboren, erhielt Tilbert Weigel mit sieben Jahren dort seinen ersten Violinunterricht. Später wechselte er zu Jorge Sutil in München.

 Er studierte an der Münchner Musikhochschule Violine bei Prof. Yuko Inagaki-Nothas und Prof. Kurt Guntner und Viola bei Prof. Hariolf Schlichtig. 1993-2000 war Tilbert Weigel Mitglied in der Förderung von Yehudi Menuhin „Live Music Now“.

Von 1998 - 2009 war er im Orchester des Staatstheaters a Gärtnerplatz in München engagiert. Im September 2009 wechselte er zum Bayerischen Rundfunk ins Münchner Rundfunkorchester, wo er heute Vorspieler der Bratschen ist.

Kammermusikalisch sehr aktiv spielte er in vielen Konzerten der Reihe „Kammermusik im Foyer“ des Staatstheaters am Gärtnerplatz und war als langjähriges Mitglied im Arion-Quartett München bei Festivals im In- und Ausland unterwegs.

Roberta Brafa (Oboe)

Roberta Brafa begann bereits mit 8 Jahren Oboe zu spielen. Mit 18 Jahren schloß sie ihr Studium bei Prof. Dini Ciacci am Konservatorium Verona ab. Im Anschluß belegte sie noch eine zweijährige Meisterklasse am Konservatorium G. Verdi in Mailand.Meisterkurse besuchte sie bei: Maurice Bourgue, Hans Elhorst, Jacques Tys, Francesco Di Rosa, Christoph Hartmann. Sie arbeitete mit vielen Orchestern zusammen wie Orchestra del Teatro di Reggio Calabria, Orchestra Sinfonica Iblea, Orchestra Sinfonica di Lecco, Orchestra Verdi di Milano, Orchestra del Conservatorio della Svizzera italiana. Roberta Brafa war Mitglied im Italienischen Jugendorchester mit dem sie auch beim Festival Young Euro Classic Festival im Berliner Konzerthaus auftrat.Beim Ravenna Festival konnte sie als Mitglied des Cherubini Jugendorchesters unter der Leitung von Riccardo Muti auftreten. 2010 legte sie ihr Solisten Diplom am Konservatorium in Lugano in der Klasse von Hans Elhorst ab.  Anschliessend war sie Stipendiat der Akademie des Orchesters Santa Cecilia in Rom bei Francesco di Rosa. Zur Zeit besucht sie die Akademie “I Musici di Parma” bei Christoph Hartmann

Hannah Jacobs (Fagott)

Hannah Jacobs, geboren 1996 in Landsberg am Lech, erhielt im Alter von 10 Jahren ihren ersten Fagottunterricht bei Wolfgang Fritzen, Solofagottist des Augsburger Philharmonischen Orchesters, später bei Cornelius Rinderle, Solofagottist des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Seit Herbst 2013 ist sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater München in der Fagottklasse von Prof. Dag Jensen. Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ erhielt sie 2010 in der Kategorie „Duo Klavier und ein Holzblasinstrument“ einen zweiten Preis und 2012 einen ersten Preis in der Kategorie „Fagott solo“. Sie besuchte diverse Meisterkurse, u.a. bei Prof. Dag Jensen, Prof. Tobias Pelkner und beim Ensemble Modern. Außerdem nahm sie bereits mehrmals am Deutschen Kammermusikkurs teil. Hannah ist Mitglied des Bayerischen Landesjugendorches-
ters. Darüber hinaus spielt sie in mehreren Kammermusikensembles. Hannah wurde 2012 der Kulturförderpreis des Landkreises Landsberg am Lech verliehen.

Johannes Fleischmann (Violine)

1983 in Wien geboren, erhielt Johannes Fleischmann seine ersten instrumentalen Grundlagen im Alter von fünf Jahren.

Nachdem er das Musikgymnasium in Wien abgeschlossen hatte, gründete er 2003 das "o(h)!-ton Ensemble“ in Wien.

Im selben Jahr begann er sein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien in der Klasse von Klaus Maetzl und Christian Altenburger, das er mit Auszeichnung abschloss.

Johannes Fleischmann setzte sein Studium bei Johannes Meissl und Hatto Beyerle fort, und spezialisierte sich auf Kammermusik.

Desweiteren hat er verschiedene Meisterklassen besucht:

bei Miguel da Silva, Wolfgang David, Evgenia Epshtein, Erich Höbarth, Rainer Honeck, Patrick Jüdt, András Keller, Peter Nagy, Ruggiero Ricci und András Schiff.

Im Augenblick spielt Johannes Fleischmann auf einer Violine von Johann Georg Stauffer, aus dem Jahr 1826.

Helena Madoka Berg (Violine)

Helena Madoka Berg ist Mitglied der Münchner Philharmoniker seit 2010. Die gebürtige Berlinerin ist Preisträgerin von zahlreichen renomierten Wettbewerben und Förderungen. Als Kammermusikerin und Solistin gibt sie Konzerte in Europa, in den USA und in Japan. Sie konzertierte u.a. mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, der Philharmonie Baden-Baden und dem Philharmonischen Orchester Hagen. Sie war Mitglied des Jeunesses Musicales Weltorchesters und des Gustav Mahler Jugendorchesters. Seit Sommer 2012 ist sie Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters und war von 2013-2015 Mitglied der zweiten Violinen der Berliner Philharmoniker. Ihre Ausbildung erhielt Helena Madoka Berg als Jungstudentin am Julius-Stern- Institut der UdK Berlin bei Tomasz Tomaszewski, an der Juilliard School New York bei Robert Mann und an der HfM Berlin "Hanns Eisler" bei Antje Weithaas. Weitere Anregungen erhielt sie im Rahmen von Meisterkursen von Kurt Saßmannshaus, Mauricio Fux, Thomas Brandis, Nora Chastain, Donald Weilerstein, Rainer Kussmaul und Christian Tetzlaff. Helena Madoka Berg spielt eine Violine von Joseph Gagliano (Neapel, 1795)

Irene Draxinger (Oboe)

Die in München geborene Oboistin war mehrfache Bundespreisträgerin beim Wettbewerb "Jugend musiziert und Mitglied im Bayerischen Landesjugendorchester, bevor sie ihr Studium an der Musikhochschule München bei Prof. Günther Passin und Christoph Hartmann aufnahm. Sehr intensiv widmete sie sich in dieser Zeit auch der Kammermusik und wurde als Mitglied des "Münchner Bläserquintettes" mit verschiedenen Preisen bedacht (Deutscher Hochschulwettbewerb, Internationaler Kammermusikwettbewerb Kerkrade). Ihr erstes Engagement erhielt sie bei der "Nordwestdeutschen Philharmonie Herford“. Von 2001-2003 sowie in der Saison 2010/2011 und 2013/2014 stand sie bei den "Münchner Philharmonikern" unter Vertrag. Außerdem spielt sie regelmäßig im Münchner Kammerorchester und im Bachcollegium Stuttgart, sowie als Aushilfe an der Bayerischen Staatsoper, im Münchner Rundfunkorchester,dem Sinfonieorchester des BR, der NDR Radiophilharmonie Hannover und bei den Bamberger Symphonikern.

 
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